Naturheilkunde

1. Darmgesundheit & Immunaufbau:

Naturheilkunde

Sie leiden unter allergischen Erkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen, chronischer Bronchitis, Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien?
Es plagen Sie Verdauungsstörungen wie Blähungen, Krämpfe, Durchfall, Verstopfung oder auch chronische Darmentzündungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa?
Es wurde ein Leaky-Gut-Syndrom festgestellt oder eine Intoleranz gegen Fructose, Lactose, Histamin oder bestimmte Nahrungsmittel?
Oder kämpfen Sie mit rezidivierenden Infekten, chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen, Ekzemen oder Pilzinfektionen?

Dann gehören Sie zu der Gruppe von Patienten, deren Erkrankungen in den westlichen Industrienationen in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Für den Betroffenen stellt das oft eine große körperliche und psychische Belastung dar und die Lebensqualität kann sehr eingeschränkt sein.

Ursachen
Die Gründe für solche Krankheitsbilder sind vielschichtig. Familiäre Veranlagung und ein Mangel an Mikronährstoffen können eine Rolle spielen. Verstärkt werden diese Faktoren durch ungünstige Ernährungsgewohnheiten, Stress und mangelnde Bewegung aber auch durch häufige Einnahme von Antibiotika oder Säureblockern.

Der Darm ist wichtig für unser Immunsystem
Eine zentrale Rolle spielt hier unser Immunsystem, das zu 80% in unserem Darm sitzt.
Schon Hippokrates, ein griechischer Arzt in der Antike sagte: “Im Darm sitzt der Tod“. Ausgebreitet ist der Darm mit 400-500 m² (!) so groß wie ein Tennisplatz. Damit stellt er die größte Kontaktfläche mit der Umwelt dar, bietet aber auch Angriffsfläche für Erreger von außen. Eine Barriere ist die Darmwand selbst, wie auch verschiedene Immunzellen, die hier als „Wächter“ stationiert sind und permanent die Verteidigung des Körpers organisieren.
Als Verstärkung dienen die von Geburt an in unserem Darm angesiedelten 40-100 Billionen Bakterien, die sogar die Anzahl unserer Körperzellen übersteigt. Ohne diese winzig kleinen Helfer sind wir nicht überlebensfähig, denn sie schützen unter anderem vor „fremden“ krankmachenden Viren, Bakterien und Pilzen. Sie produzieren gesunde kurzkettige Fettsäuren für einen gesunden Schlaf und umhüllen unsere Schleimhäute mit einem schützenden Film aus Antikörpern.
Ein gesunder Darm bildet also die Basis für ein stabiles Immunsystem und ist daher Ausgangspunkt für die Behandlung oben genannter Beschwerden.

Behandlungsablauf:
Die Grundlage der Behandlung besteht in einer ausführlichen Analyse der Krankheitsgeschichte und der Ernährungsgewohnheiten des Patienten sowie einer körperliche Untersuchung. Durch eine Stuhl-, Speichel-, oder Blutuntersuchung in einem qualifizierten Labor können Hinweise auf mögliche Störfaktoren im Darm oder auf Verdauungsschwächen von Leber oder Bauchspeicheldrüse aufgezeigt werden. Um die Beschwerden nachhaltig zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern, können je nach Laboranalyse die Ernährung angepasst und evt. Mängel an Antioxidantien, Mikronährstoffen sowie entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren ausgeglichen werden. Es erfolgt die Stabilisierung der Darmflora und Darmschleimhaut, begleitet von immunregulatorischen Maßnahmen.

Ich bespreche alles ausführlich mit Ihnen, gebe Ihnen die individuellen Maßnahmen an die Hand und begleite Sie gerne auf Ihrem Weg.

2. Mikronährstoffberatung:

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Häufig werde ich bei meiner Arbeit als Osteopathin mit Symptomkomplexen konfrontiert, die sich weder mit funktionellen Problemen noch mit ärztlichen Befunden in Übereinstimmung bringen lassen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Chronische, immer wiederkehrende, nicht einzuordnende Beschwerden in Kombination mit
  • Kopfschmerzen,
  • Müdigkeit,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Muskelschmerzen,
  • Muskelkrämpfen,
  • unklare Schmerzen,
  • rheumatische Erkrankungen des Bewegungsapparates,
  • Verdauungsprobleme u.v.m.

Hier kann die Klärung von Mikronährstoffmängeln ein weiteres Puzzleteil auf dem Weg zur Beschwerdefreiheit sein.

Was sind Mikronährstoffe?
Alle Organe und Zellen unseres Körpers müssen mit Energie versorgt werden, um Ihre Funktion erfüllen zu können. Das geschieht über die Ernährung. Die Qualität unserer Nahrung hängt ab von ihrem Gehalt an Mikronährstoffen. Zu den Mikronährstoffen zählen Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und essenzielle Fettsäuren sowie Aminosäuren. Diese Stoffe sind für den Körper lebenswichtig und schützen ihn unter anderem vor freien Radikalen.

Mikronährstoffe und Stoffwechsel
Der menschliche Körper kann Mikronährstoffe nicht selbst herstellen. Für einen funktionierenden Stoffwechsel muss er sie daher mit der Nahrung aufnehmen. Diese Stoffe dienen zum Beispiel zum Aufbau von Eiweißmolekülen oder sind Kofaktor für lebenswichtige Enzymreaktionen. Andere Mikronährstoffe schützen unseren Organismus vor oxidativem Stress, wirken also gegen vorzeitige Alterung und Organschädigung.

Ursachen für Mikronährstoffmängel:
Die Böden sind durch intensive landwirtschaftliche Nutzung ausgelaugt. Deshalb enthalten Obst und Gemüse heutzutage weniger Spurenelemente als noch vor 100 Jahren. Durch lange Transportwege und lange Lagerung sinkt der Gehalt an Vitaminen.
Stress und Umweltgifte und vor allem mangelnde Bewegung sind ebenfalls Faktoren, die unsere Stoffwechselaktivität negativ beeinflussen. Wir sitzen die meiste Zeit im Büro und fahren mit dem Auto zur Arbeit.
Dazu kommen unausgewogene Ernährungsgewohnheiten und die Nutzung von stark verarbeiteten Produkten und Fastfood. Dies ist zumeist unserer hohen Arbeitsbelastung und der fehlenden Zeit geschuldet. Auch dauerhafte Medikamenteneinnahme kann das biochemische Gleichgewicht im Körper nachteilig beeinflussen. Es entstehen Mängel, die oft unterschätzt und nicht mitbehandelt werden.

Beispiele aus der Praxis:

Es klagen z.B. Patienten bei jahrelanger Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Diclofenac und dem obligatorischen zusätzlichen Magenschutz (Pantoprazol etc.) über Neuralgien, Fehlempfindungen in den Extremitäten, Schwäche, Schwindel oder Konzentrationsstörungen – Symptome die sich bei näherem Hinsehen als Vitamin B12 – Mangel erweisen können.

Ein weiteres Beispiel ist der Vitamin D-Status, der in unseren Breiten laut Daten des RKI bei 90% der Bevölkerung mangelhaft ist. Lange Zeit wurde Vitamin D lediglich bezüglich seiner Wirkung im Knochenstoffwechsel wahrgenommen. Die Grundlagenforschung zeigt jedoch, dass Vitamin D für das reibungslose Funktionieren fast aller Zellen gebraucht wird. So weiss man heute, dass Vitamin D für den Fett- und Zuckerstoffwechsel bedeutsam ist und das Risiko von Allergien, Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken kann.

Ziel meiner Beratung ist:

  • das Erkennen von Symptomatiken, die nicht in den Bereich Osteopathie oder Physiotherapie gehören und evtl. der gestörten Biochemie des Körpers zuzuschreiben sind.
  • das Erkennen von Mängeln, die durch Lebensführung oder notwendige regelmäßige Medikamenteneinnahme entstehen.
  • Hinweise auf nötige Laboranalysen geben und sichtbar werdende Mängel ausgleichen.

 

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