Cornelia Smith

Cornelia Smith

Ausbildung zur Physiotherapeutin bis 1982, seit 1992 in eigerner Praxis,  2003 Abschluss der 5-jährigen Osteopathieausbildung  (dzt 1700 Ausbildungsstunden), Heilpraktikerin.

„Entfernt alle Hindernisse. Wenn man dies intelligent durchführt, wird die Natur freundlich den Rest erledigen.“ A. T. Still. Autobiographie. Aus: Das große Still-Kompendium.

Ich blicke zurück auf mehr als 30 Jahre Berufserfahrung. Davon waren die ersten 15 Jahre ausschließlich durch physiotherapeutische Arbeit geprägt.

Seit dem Jahr 2003, nach dem Abschluss der Osteopathie-Ausbildung, habe ich mich sehr intensiv diesem Bereich zugewendet, da mich die Möglichkeit faszinierte, Funktionsstörungen auf den Grund gehen zu können.

Meine Schwerpunkte liegen

  • im Bereich der funktionellen Erkrankungen des Skelettsystems, des Beckenringes, des Kiefergelenks (Craniomandibuläre Dysfunktion) sowie
  • Kopfschmerzen,
  • Tinnitus und
  • funktionelle Stimmstörungen.

Meine Handwerkszeuge

Cornelia Smith
Osteopathische Behandlung

Störungen in der Funktion der Wirbelsäule und der Kiefergelenke bedingen sich häufig gegenseitig.
In diesem Zusammenhang können anhaltende Nacken-und Schulterbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Gesichtsschmerzen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen der Kiefergelenke entstehen, die anderen Symptomen wie Tinnitus, Ohrenschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Zahnschmerzen (obwohl der Zahn selbst in Ordnung ist) den Weg bahnen.

Diese Beschwerden gehen oft auf komplexe Verknüpfungen im Körper zurück, die es notwendig machen, den menschlichen Organismus als Einheit zu verstehen und zu behandeln.

Ursachen für Kiefergelenksprobleme können sein

  • Haltungsschwächen
  • Unfälle, z.B. Schleudertrauma
  • Stress (Zähne zusammenbeißen)
  • Störungen in der Verzahnung, Zahnlücken im Seitenzahnbereich
  • Zu hohe oder zu tiefe Zahnfüllungen
  • Langandauernde Zahnbehandlungen
  • Rheumatische Erkrankungen (Fibromyalgie, M.Bechterew)

Für die Behandlung ist es wichtig, die gestörte Funktion der Muskel-und Gelenkketten zu erkennen und zu behandeln. Die Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden ist sinnvoll und notwendig, um eventuell vorhandene Störungen im Zahnbereich zu korrigieren.

Unter einem Tinnitus versteht man Ohrgeräusche, die nur vom Betroffenen selbst wahrgenommen werden und für die es in der Regel keine äußeren Schallquellen gibt.

Die Symptome können gelegentlich auftreten und wieder verschwinden.
Es gibt auch schleichende Verläufe mit gelegentlichem Auftreten bis hin zum permanentem Ohrgeräusch, jedoch kann ein Tinnitius auch plötzlich und akut entstehen .

Die Ursachen für die Entstehung sind sehr verschieden:
Genannt seien hier z.B.das Lärmtraume, der Hörsturz, anfallsweise auftretender Drehschwindel, sowie Probleme der Halswirbelsäule und der Kiefergelenke.

Bei letztgenannter Ursache wird im Rahmen der Physiotherapie eine umfangreiche Funktionsanalyse von Hals-wirbelsäule und Kiefergelenk unter Einbeziehung der Wirbelsäule, des Beckens und der unteren Extremitäten vorgenommen.
Es erfolgt eine spezifische Behandlung der Gelenkfunktionsstörungen der HWS, der muskulären Spannungs-störungen sowie aller anderen damit in Zusammenhang stehenden Faktoren.
Auch Stressbewältigung oder Craniosacrale Therapie kommen als Therapieansatz in Frage.

Physiotherapie ist ein Baustein des Gesamtkonzeptes der Tinnitusbehandlung.

Der italienische Arzt, Dr. Marco Forte hat einen der interessantesten und erfolgversprechendsten Therapieansätze der letzten Jahre entwickelt. Seine Herangehensweise wird auch als “hierarchisch geordnete, funktionelle Osteopathie” bezeichnet. Das Prinzip ist einfach, erfordert jedoch ein umfassendes Verständnis der Funktion und verfolgt das Ziel, dem Körper gezielt die Fähigkeit zur Kompensation zurückzugegeben. Der Körper reagiert auf Veränderungen immer mit Kompensationsmechanismen. So ist z.B. eine veränderte Haltung die Folge von internen Kompensationsbestrebungen. Bei der Einhaltung seiner inneren Regelungsmechanismen folgt der Körper seinem eigenen, speziellen Programm. Kleine Anforderungen an die körpereigenen Kompensationsmechanismen werden innerhalb einer funktionellen Einheit bewältigt. Bei größeren Anforderungen an das System, sind auch benachbarte Einheiten beteiligt. Ist der Körper mit umfangreichen Einflüssen und Störfaktoren beschäftigt, führt dies regelmäßig zu einer zunehmenden Einschränkung seiner Anpassungsfähigkeit und es kommt zu akuten Beschwerden. Alltagsvergleich.: „Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er zerbricht…“ oder „ Man steht mit dem Rücken an der Wand…“) Im Rahmen einer funktionellen Untersuchung wird das aktuelle Muster des Patienten festgestellt, danach mit dem Muster im betroffenen System verglichen und zum Schluss die Art der geweblichen Störungsursache bestimmt. So wird es möglich, zielgerichtet alle Regionen mitzubehandeln, die als Entstehungsursache für ein Problem infrage kommen.

Die Manuelle Therapie befasst sich mit der Untersuchung und Behandlung von reversiblen Bewegungseinschränkungen der Funktionseinheit Gelenk-Muskel-Nerv.

Die reversible, d.h. wieder rückgängig zu machende Bewegungs-hemmung des Gelenkes (= Blockierung), ist ihrem Wesen nach vorwiegend eine Störung des Gelenkspiels. Ein regelrechtes Gleiten der Gelenkflächen ist Voraussetzung für die ungestörte Funktionsbewegung. Die manuellen Techniken, die das Gelenk-spiel benutzen, sind sowohl zur Untersuchung als auch zur Behandlung geeignet und geben uns Informationen, die die sonst üblichen krankengymnastischen Untersuchungsmetho-den nicht zu geben vermögen. Sie ermöglichen bei korrekter Indikation eine schmerzlose, schonende und rasche Behebung der Funktionsstörung. Die krankengymnastische manuelle Therapie enthält keine passiven Manipulationstechniken von blockierten Gelenkstrukturen an der Wirbelsäule
und wird nur nach Verordnung durch Ihren Arzt angewendet.

Inhalt der Untersuchung:

  • Analyse des Bewegungsmusters des Gelenks
  • Untersuchung des Gelenkspiels und des Endgefühls
  • Beurteilung der muskulären Beteiligung

Inhalt der Therapie:

  • Gezielte Gelenkmobilisation
  • Wiederherstellung der muskulären Balance
  • Muskuläre Stabilisation der betroffenen Körperabschnitte, um wiederholtes Auftreten der Funktionsstörungen zu vermeiden

Damit ist die manuelle Therapie in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Bestandteil der krankengymnasti-schen Behandlung bei funktionellen und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates geworden, also zum Handwerkszeug für jeden chirurgisch-orthopädisch orientierten Krankengymnasten.

Dieses Konzept stellt eine auf biomechanischen und anatomischen Aspekten basierende Untersuchungs- und Behandlungsmethode dar, die es uns ermöglicht, Einzelstrukturen herauszutesten und Oberbegriffe wie Schulter- Arm- Syndrom oder Wirbelsäulensyndrom etc. genauer zu differenzieren.

Befundschwerpunkte:

Zu Beginn wird ein lokaler Arbeitsbefund erhoben, d.h. es werden die betroffenen Strukturen genau herausgetestet. Weiterführend werden die zugehörigen Wirbelsäulenabschnitte untersucht, um feststellen zu können, inwieweit das lokale Problem noch zusätzlich beeinflusst wird durch Funktionsstörungen des Achsenorgans.

Bei bereits lange bestehenden Problemen muss dann nicht zuletzt auch die segmentale Ausbreitung im vegetativen Versorgungsgebiet berücksichtigt werden. Hier kann es zu Störungen der vegetativen Reaktionen (wie Durchblutungs­änderungen oder Senkung der Schmerzschwelle) kommen, die das Grundproblem zusätzlich negativ beeinflussen.

Therapieschwerpunkte:

Behandlung lokaler Störungen je nach betr. Struktur mit:

  • Manueller Therapie
  • Querfriktionen und Querdehnungen
  • spezifischen schmerzlindernde Techniken

Behandlung zugehöriger Wirbelsäulen – Abschnitte bei Blockierungsbefunden mit:

  • Manueller Therapie
  • mobilisierenden oder stabilisierenden Techniken

Behandlung der segmentalen Ausbreitung, d.h. möglicher vegetativen Störungen mit:

  • Wärmeanwendungen
  • Reflexzonenbehandlung
  • energetischen Techniken

Bei der Reflexzonenbehandlung am Fuß handelt es sich um eine Therapieform, die zwar am Fuß ihren Ausgangspunkt hat. Sie stellt jedoch keine Fußmassage dar, sondern hat vor allem eine Verbesserung sämtlicher Organfunktionen zur Folge.

Alle Organe haben am Fuß ihre zugeordneten Stellen, die so genannten Reflexzonen, die die augenblickliche Verfassung des Menschen im Kleinen wiedergeben. Diese Zusammenhänge sind schon seit sehr langer Zeit bekannt, zu Anfang des Jahrhunderts wurden sie erstmalig durch den amerikanischen HNO-Arzt Dr. W. Fitzgerald systematisiert. Er erkannte, dass sich der Körper in 10 senkrecht verlaufende Zonen einteilen lässt, die jeweils in die 10 Finger und Zehen einmünden (Ähnlichkeit mit den Meridianen). Durch Sicht- und Tastbefund lässt sich der Zustand der inneren Organe und auch des Skelettsystems am Fuß ablesen.

Ein gesunder Fuß fühlt sich warm und elastisch an und ist schmerzfrei bei der Untersuchung. Veränderungen am Fuß können reflektorisches Zeichen einer Organbelastung sein, besonders wenn diese innere Veränderungen bereits über längere Zeit bestehen. Eine gestörte Reflexzone schmerzt, im Gegensatz zu einer gesunden. Die Ursache dafür ist eine veränderte Gewebsspannung.

Zitat aus Hanne Marquardt‘s Buch „die Reflexzonentherapie am Fuß“:
„…Immer wieder ergibt es sich, dass bestimmte Zonen schmerzen, obwohl der Patient in den Organen noch keine Beschwerden verspürt. Da der Mensch keine Maschine mit auswechselbaren Einzelteilen ist, sondern eine dynamische Energie-Einheit darstellt, ist es verständlich, dass der Körper seine Beschwerden so lange wie möglich selbst ausgleicht.
Das Auftreten des Organschmerzes bedeutet deshalb meist nicht den Beginn einer Krankheit, sondern zeigt an, dass der Organismus nicht mehr allein der Situation Herr wird. Die Schmerzen in den Reflexzonen am Fuß (und analog dazu auch an anderen „Warnstellen“ am Körper) weisen jedoch bereits in diesem Stadium der relativen Beschwerdefreiheit darauf hin, dass der Mensch nicht mehr gesund ist.
Diese Beobachtungen und deren Schlussfolgerung eröffnen alle Möglichkeiten einer tief greifenden Umstimmung im Anfangsstadium einer Krankheit und damit auch einer sinnvollen Gesundheitsvorsorge….“

Ziel der Therapie ist es, über die Behandlung der übersensiblen Reflexzonen Reaktionen im Körper auszulösen, die zu einer Harmonisierung der Funktionen führen. Dies sollte in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt (evtl. mit einem, der die Methode kennt) erfolgen. Jede Methode hat ihre Stärken und ihre Grenzen und sollte niemals unkritisch eingesetzt werden.